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Freitag, 9. Dezember 2016

Sternstundentag im BR

Und: Ich darf bei der Fernseh-Gala dabeisein!

Einmal im Jahr ist beim Bayerischen Rundfunk der Sternstundentag – ein Tag, an dem sich im gesamten Rundfunk alles um die Aktion zugunsten benachteiligter Kinder geht. Der Tag, an dem verstärkt – telefonisch wie online – Spenden für die Aktion gesammelt werden. Und damit auch der Tag, an dem ich schon traditionell unsere in diesem Jahr erarbeiteten Spendengelder aus den Strickerei-Verkäufen überweise – die Überweisung von 1900 € ging gerade raus.

Aber heute ist auch der Tag, an dem ich mit meinem Mann nach Nürnberg reise. Warum ich das hier schreibe? Weil ich zum Dank für inzwischen 5-jährige Mithilfe von den Sternstunden in die Frankenhalle zur großen Sternstunden-Gala eingeladen bin. Die Gala wird heute Abend ab 19:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen live übertragen und, wenn ihr ganz genau hinguckt, seht ihr mich vielleicht im Publikum sitzen ;O)




Dienstag, 1. November 2016

Verkaufsaktion in Pliening

Oder: Haarscharf!

Am vergangenen Sonntag waren wir zum ersten Sternstunden-Verkauf in diesem Jahr beim Ideen- und Künstlermarkt in Pliening (Kreis Ebersberg). So prima, wie alles im Laufe des Tages klappte, so holprig war der Start …

Als wir nämlich ankamen und ich mich beim Veranstalter meldete, um unseren Standplatz zu erfahren, stellte sich heraus, dass mit der Anmeldung etwas schief gelaufen war und für uns überhaupt kein Platz bei diesem Markt reserviert war – uahaahaha! Die Organisatorin blieb aber total entspannt und meinte nur: "Jetzt warten's mal da kurz, das kriegen wir schon hin. Falls jemand kurzfristig absagt, bekommen Sie einfach den frei gewordenen Tisch, falls niemand absagt, finden wir schon eine Lösung!". Also haben wir unsere Sachen schon mal in den Eingangsbereich der Halle geschleppt und ein paar Minuten gewartet.

Und schon kam sie zurück: Sie hatte uns im Wirtsraum, wo bislang 3 Stellplätze waren, kurzerhand einen Tisch, der eigentlich für Bewirtung gedacht war, umfunktioniert und da war er, unser Platz: Ein wenig in der Ecke, aber dafür perfekt groß, mit einer Wand dahinter und einer Eckbank, die wir ebenfalls teilweise noch als Stellfläche nutzen konnten. Also konnte das Aufbauen – wenn auch etwas improvisiert, da wir eigentlich nur einen kleinen Tisch geplant hatten, um unsere Kleiderständer auch unterzubringen – beginnen und eine Stunde später war alles hergerichtet.

An der Stelle erst mal ein dickes Dankeschön an meine zwei Helferinnen, die eigens zur Mithilfe der zweitätigen Vorarbeiten wie sortieren, etikettieren, inventarisieren, verpacken etc. aus Karlsruhe zu mir angereist waren. Ihr ward ein super Team!

Außerdem muss ich unbedingt auch noch ein Dankeschön an unsere Veranstaltungsorganisatorin, Frau Bigl, loswerden: Ich war ja schon im vergangenen Jahr total vom Service und der perfekten Organisation und Bereitschaft, bei Problemen ganz schnell unkomplizierte Lösungen zu finden, begeistert. Dieses Jahr hat sich dieser Eindruck wirklich zu 100 % bestätigt – große Klasse, dass wir nicht unverrichteter Dinge wieder abfahren mussten und dann sogar noch einen großzügigen Platz bekommen haben.

Eine schlechte Nachricht habe ich diese Woche aber leider auch noch bekommen: Der Markt in Freising musste vom Veranstalter leider abgesagt werden, weil die Halle von der Stadt kurzfristig anderweitig benötigt wird … *Mist*. Aber das lässt sich nun leider nicht ändern, so dass ich jetzt noch auf eine weitere Bewerbung hoffe (leider aber noch keine Rückmeldung bekommen habe) und dann natürlich am 27. November auf den Chirstkindlmarkt in Neufahrn bei Eching. Wird schon werden ;O)




Montag, 26. Oktober 2015

Sternstunden 2015 – Teil 1

Oder: Erfolgreiche Verkäufe in Pliening!

Gerade steckte ich noch in den Planungen für die diesjährigen Märkte, da ist der erste von dreien auch schon vorüber, denn gestern fand der Hobbykünstlermarkt in Pliening statt, wo ich ja zum ersten Mal mit von der Partie war. Die Spannung im Vorfeld war groß, denn wenn man nicht so genau weiß, was einen vor Ort wirklich erwartet, sind alle Planungen mit viel Spekulation verbunden – wie sind wohl die Lichtverhältnisse, welche Größe und Lage wird unser Stand haben, werden die Standnachbarn nett sein, wird die Organisation vor Ort funktionieren ... Fragen über Fragen.

Eine Frage kann ich mit Überzeugung beantworten: Die Organisation vor Ort war, ebenso wie schon im Vorfeld, oberste Sahne! Ich habe schon einige Märkte mitgemacht, aber so gut durchdacht und ausstellerfreundlich habe ich es bisher noch nirgendwo erlebt. Service wurde wirklich groß geschrieben, sei es bei der Flexibilität bei Sonderwünschen an Standplätze, durch die Bereitstellung spezieller Ausstellerparkplätze beim Supermarkt vis-à-vis oder sei es durch vergünstigte Kaffee- und Essenspreise für die Aussteller  – und das nicht nur bei der voll zahlenden Kundschaft, sondern ohne Einschränkung auch uns gegenüber, obwohl unser Standplatz ja auch noch großzügigst gesponsert wurde. Dafür – ich hoffe, man schaut hier rein ... – sage ich auch auf diesem Weg noch mal ein ganz großes Dankeschön an die Veranstalter.

Wenn wir beim Dankeschön sagen sind, sende ich ein solches auch noch mal an Brigitte P. und Gisela R. – eure Pakete sind gerade noch rechtzeitig gekommen, um die Waren noch mit in die Marktkisten zu packen ... nur Fotos konnte ich vorher nun nicht mehr machen.

Auf den Fotos wird die eine oder andere von euch sicher ihre Sachen erkennen, auch Sachen, die ich wegen der schlechten Besucherlage im letzten Jahr nicht verkaufen konnte und überwintern musste. Davon konnten wir gestern schon das eine oder andere Teil erfolgreich verkaufen – die Kasse hat überhaupt ordentlich geklingelt und ich bin sehr zufrieden mit dem Zwischenergebnis, das, so viel verrate ich an dieser Stelle schon einmal, zusammen mit den Verkäufen, die ich vorab schon tätigen konnte, schon höher liegt als das Gesamtergebnis im enttäuschenden letzten Jahr. So macht das Spaß!







Montag, 25. November 2013

Sternstunden-Aktion 2013 war ein großer Erfolg!


Oder: Es ist geschafft!

Gestern habe ich noch einmal den ganzen Tag mit dem Verkauf von all diesen schönen und beim Publikum sehr geschätzten Strick- und Häkelarbeiten verbracht. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen an das Gesamtergebnis wurde bei Weitem übertroffen ... dazu aber weiter unten mehr.

Nachdem wir Anfang letzter Woche noch einmal die Kisten neu gepackt und einiges umetikettiert hatten (danke noch mal an meine zwei Kolleginnen aus dem Studium, die mich tatkräftig dabei unterstützt haben!), sind eine der beide Studentinnen und ich gestern morgen zu nachtschlafender Zeit mit einem vollen Auto losgezogen, um ab 8 Uhr unseren Tisch in der Halle in Freising aufbauen zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich erst mal beim Veranstalter der beiden Märkte bedanken, der uns wieder die Standmiete erlassen und zusätzlich einen ordentlichen Betrag an Sternstunden überwiesen hat. Zudem hat er uns versichert, dass wir auch in den kommenden Jahren stets auf ihn zählen können – das finde ich einfach super!

10 Minuten nach 10 Uhr (der Markt ging offiziell um 10 los …) hatten wir bereits 44 Euro in der Kasse. Der Anfang war gemacht.

Im Laufe des Tages kamen wieder sehr, sehr viele Besucher bei uns vorbei, viele verließen uns nicht, ohne etwas gekauft zu haben. Dabei wurden die Handarbeiten vielfach wegen der guten Materialqualität und der ausgezeichneten Verarbeitungsqualität gelobt (eine ehemalige Handarbeitslehrerin hatte einen Schmuck-Stand uns gegenüber und war schon beim Aufbau unserer Sachen total begeistert, am Ende war sie fast so stolz wie wir selbst, dass unsere Geschäfte mit Handarbeiten so klasse gelaufen sind – sie fand es einfach toll, dass die Leute anscheinend Handarbeiten doch wieder etwas mehr schätzen).

Erstaunt hat mich manchmal, dass Teile, die ich letztes Jahr noch in die Überwinterungskiste gepackt hatte, fast als erstes weggingen. Andere Sachen, die mir persönlich sehr gut gefielen, blieben bis zum Ende hängen oder wurden gar wieder in die Kisten gepackt, um im nächsten Jahr eine weitere Chance zu bekommen. Die Käufer sind manchmal alles andere als berechenbar – aber gute Ware kann man verkaufen, es muss eben nur der richtige Käufer vorbeikommen, manchmal früher, manchmal etwas später.

Trotzdem habe ich während des Verkaufs natürlich wieder meine kleine Statistik/Buchhaltung geführt, um fürs nächste Jahr ein bisschen planen zu können (ja, man hat seitens der anderen Aussteller teilweise ein Schmunzeln wegen meines Laptops am Stand entdecken können – der eine oder andere hat aber schnell erkannt, dass das gar nicht so schlecht ist, wenn man nur mal eben in der Excel-Tabelle nach unten scrollen muss, um den Kassenstand abzulesen oder zu sehen, wieviele Socken einer Größe noch am Stand sind etc.).

Wer nun von euch gerne im nächsten Jahr wieder mitmachen möchte – und ich hoffe doch wieder sehr auf eure Mithilfe! – wird nach Weihnachten hier und/oder im Aktionsblog einige Hinweise auf die Dinge finden, die uns dieses Jahr ausgegangen oder besonders gut verkauft worden sind. Spontan fallen mir da Stulpen und Lace-Tücher ein, aber auch anderes wird gefragt sein.

Ja, und nun will ich euch nicht noch länger auf die Folter spannen (wer hat bis hierher alles gelesen?!) –  trotz unserer wirklich günstigen Preise können wir nächste Woche am Sternstundentag eine stolze Summe überweisen (den Beleg werde ich dann wieder im Blog zeigen) – erwirtschaftet haben wir dieses Jahr insgesamt:

*TROMMELWIRBEL*

1.669,50 Euro

Ich danke allen, die in irgendeiner Weise zu dieser großartigen Zahl beigetragen haben, 

  • sei es durch Wollspenden, 
  • sei es durch fertige Handarbeiten, 
  • sei es bei den Vorarbeiten, 
  • sei es durch den Einkauf am Stand, 
  • sei es durch die kostenlose Bereitstellung des Standes selbst 
  • oder auch durch die Hilfe beim Auf-/Abbau und Verkauf an den Märkten. 
Ihr seid einfach super – und ich hoffe sehr, dass wir auch im nächsten Jahr wieder so viele helfende Hände haben und so ein prima Team sein werden! 

DANKE!



Donnerstag, 22. November 2012

Geschafft!


Oder: Es lief besser, als ich je gedacht hätte!

So, gestern fand ja nun der zweite Markt statt, an dem ich die vielen Hundert Teile (ja, ohne Übertreibung, wir hatten über 200 Stücke!) zugunsten der Aktion Sternstunden an die Kundschaft zu bringen versucht habe.

Zusammen mit meiner Studienkollegin Dorothee (danke noch mal für die großartige Hilfe und das höllisch frühe Aufstehen!) konnte ich auch dieses Mal wieder einen recht schönen Platz gleich im Foyer der Erdinger Stadthalle, wo quasi fast jeder vorbeigehen musste, um in die Halle selbst zu kommen, mit unseren Sachen bestücken. Unkompliziert und entgegenkommend wie auch schon beim letzten Mal in Freising hat sich der Veranstalter wieder gezeigt: Er hat uns sogar noch den entscheidenden Tipp für die Standerweiterung gegeben, indem er uns "erlaubte", den Tisch einfach 1 m nach hinten zu schieben, so dass wir die freie Seitenwand dann wieder für unser Regal nutzen konnten. Und auch gegen noch davor platzierten Kleiderständer hatte er auf Nachfrage überhaupt keine Einwände, solange der Aufzug nicht zugestellt wurde, der direkt neben uns war (sehr zu unserer Freude, wie sich später herausstellte, denn im Aufzug war ein großer Spiegel, den unsere Kundinnen beim Tücherprobieren gerne nutzten ;O)

Sonntag, 10 Uhr und 5 Minuten – die erste Kundin schlägt zu.





Die ersten beiden Stunden verliefen zäh ... bis 12 Uhr hatten wir gerade mal zwei, drei Paar Socken und ein, zwei andere Kleinigkeiten verkauft. Oh je! Aber dann ging es Schlag auf Schlag und ums Rumgucken war es plötzlich 15 Uhr geworden, der Tisch etwas leer, die Kasse dafür umso gefüllter. Die beiden letzten Stunden gingen dann wieder etwas langsamer vorüber, aber da war einfach auch der größte Ansturm auf den Markt vorüber.

Hier noch ein paar Erkenntnisse, die uns beim nächsten Mal weiterhelfen dürften:
1. Es gibt Dinge, die sich gut verkaufen ließen, anderes leider weniger. Das lag häufig weniger daran, dass die Sachen nicht schön oder nicht gut gearbeitet gewesen wären – nein! Meistens lag es einfach daran, dass die Nachfrage nach manchem derzeit einfach nicht besteht.

Besonders gut gingen:
– kleiner Lace-Tücher wie Maiduft, Wintersonne, Fritillaria und ähnliche
– Schals mit schönen Farbverläufen oder Lochmustern
   (hier wären auch einfarbige Sachen mit Zopf- oder Lochmuster gefragt gewesen)
– Socken aus Industrie-Sockenwolle (ja, die Leute stehen auf die gleichmäßigen Farbmuster)
   oder einfarbige mit Ajour- oder Zopfmuster
– Knubbelchen ;O)
– Stulpen (v.a. die mit Daumenloch oder -keil) aller Art für Groß und Klein

Leider weniger gut gingen:
– große Tücher, Loops und Stolen
– Mützen
– Babydecken
– Täschchen und Beutel

2. Gerne werden zum Tuch auch passende Stulpen mitgenommen.

3. Püppchen und Babyschuhe sind immer beliebt – vor allem bei den Omas
   (die zahlreich solche Märkte besuchen)

4. Es wird, auch wenn das eine arbeitsintensive Aktion ist, 2013 ein nächstes Mal geben. ;O)

So, und nun die Zahl, auf die ihr sicher alle schon gespannt wartet ... insgesamt haben die Verkäufe an den beiden Märkten bisher folgende Summe in die Kasse gespielt:

*TROMMELWIRBEL an*

1080,90 Euro
*TROMMELWIRBEL aus*

Ist das nicht super?!